Zurück zu:
| Heydekrug | Ostpreußen | Leitseite |

 

Landkreis Heydekrug

1816     1867     1939     1944     NSDAP

 

1816

1. 9. 1816
Bildung des Hilfskreises Heydekrug im preußischen Regierungsbezirk1 Gumbinnen, .bisher Hilfskreis Memel (teilweise)2.
Das Landratsamt bleibt in Heydekrug.

1. 9. 1818
Neugliederung der Kreise im Regierungsbezirk Gumbinnen:
Bestätigng des Kreises Heydekrug3 aus dem Hilfskreis Heydekrg mit den Kirchspielen

Kreisort ist Heydekrug.

11. 11. 1818
Veröffentlichung der Verordnung zur Ausführung der neuen Kreiseinteilung mit voräufigen Bestimmungen über den Wirkungskreis und die Geschäfstätigkeit der landrätlichen Behörden vom 6. 11. 1818.

1. 7. 1823
Bildung des Provinzialverbandes für das Königreich Preußen4.

17. 3. 1831
Erlaß der revidierten Städteordnung5.

31. 1. 1843
Trennung der Gutsbezirke von den Landgemeinden6.

11. 3. 1850
Erlaß der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat7.

19. 6. 1852
Sistierung der Einführung der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.

21. 6. 1853
Einführung der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 30. 5. 1853.
Aufhebung der bereits eingeführten Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.

30. 5. 1856
Einführung

1. 2. 1858
Einteilung des Kreises Heydekrug in Domänenpolizeiverwaltungs-Distrikte.

8. 9. 1861
Eingliederung des Gutsbezirks Ibenhorst, Forst (teilweise)8 aus dem Kreis Heydekrug in die Landge­meinde Tawellningken im Kreis Niederung.

8. 9. 1861
Eingliederung des Gutsbezirks Ibenhorst, Forst (teilweise)9 aus dem Kreis Heydekrug in die Landgemeinde Tawellningken im Kreis Niederung.


1867

1. 7. 1867
Der Kreis Heydekrug in der preußischen Provinz Preußen, Regierungsbezirk Gumbinnen, tritt zum Norddeutschen Bund.
Das Landratsamt ist in Heydekrug.

1. 1. 1871
Erweiterung und Umbenennung des Norddeutschen Bundes zum Deutschen Reich.

20. 10. 1873
Eingliederung

1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.

29. 4. 1874
Einteilung des Kreises Heydekrug in Amtsbezirke13.

30. 7. 1874
Eingliederung des Gutsbezirks Ibenhorst, Forst (teilweise)14 aus dem Kreis Heydekrug in den Kreis Niederung.

26. 10. 1874
Eingliederung

18. 6. 187817
Eingliederung des Gutsbezirks Ibenhorst, Forst (teilweise)18 aus dem Kreis Heydekrug in den Kreis Niederung.

1. 4. 1878
Auflösung der Provinz Preußen;
Bildung der Provinz Ostpreußen aus den Regierungsbezirken Gumbinnen und Königsberg.

1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.

17. 11. 1882
Endgültige Bestätigung der Amtsbezirke im Kreis Heydekrug.

1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.

4. 11. 1892
Eingliederung der

26. 10. 1895
Eingliederung der Landgemeinden Lampsaten (teilweise)21 und Matzken (teilweise)22 aus dem Kreis Heydekrug in den Kreis Memel.

1. 1. 1908
Dulr Kreis Heydekrug23 in der preußischen Provinz Ostpreußen, Regierungsbezirk Gumbinnen, umfaßt 177 Gemeinden/Gutsbezirke. Das Landratsamt ist in Heydekrug.

6. 10. 1910
Verbindliche Festlegung der Schreibweise von Ortsnamen mit mehreren Namensbestandteilen24.

24. 1. 1914
Eingliederung der Landgemeinde Wittken (teilweise)25 aus dem Kreis Heydekrug in den Kreis Niederung.

25. 8. 1914
Kriegsbedingte Verlegung des Landratsamtes nach Ruß.

18. 9. 1914
Rückverlegung des Landratsamtes von Ruß nach Heydekrug.

20. 3. 1919
Umbenennung26 des Königreichs Preußen in Republik Preußen.

6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191927.

31. 12. 1920
Umbenennung der Republik Preußen in Freistaat Preußen28.

10. 1. 1920
Abtretung des Keises Heydekrug (teilweise) an an die Allierten und Assoziierten Hauptmächte.
Vorläufige Mitverwaltung des Kreises Heydekrug (Rest)29 durch den Kreis Niederung.

9. 1. 1920
Der Kreis Heydekrug (Rest)30 in der preußischen Provinz Ostpreußen, Regierungsbezirk Gumbinnen, umfaßt ? Gemeinden/Gutsbezirke.
Er wird zletzt mitverwaltet vom Landrat in Heinrichswalde im Kreis Niederng.

1. 7. 1922
Eingliederung des Kreises Heydekrug (Rest)31 in den Kreis Niederung.


1939

22. 3. 1939
Der Kreis Heydekrug tritt von Litauen (Memelgebiet) zum Deutschen Reich und zur preußischen Provinz Ostpreußen, Regierungsbezirk Gumbinnen.
Umbenennung des Kreises Heydekrug in Landkreis Heydekrug.
Das Landratsamt ist in Heydekrug.
Der Landkreis Heydekrug untersteht dem Überleitungskommissar in Königsberg (Pr), Dienststelle Memel.

1. 4. 1939
Unterstellung des Kreises Heydekrug unter den Regierungspräsidenten32 in Gumbinnen.

1. 5. 1939
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.

1. 10. 1939
Bestätigung des Landkreises Heydekrug;
Eingliederung der Gemeinden

in den Landkreis Heydekrug.

28. 12. 1939
Erlaß der Anordnung über die Verwaltungsführung33 in den Landkreisen.

1944

1. – 3. 8. 1944
Erste Räumung des Kreisgebietes von der Zivilbevölkerung. Aufnahmekreise sind die Landkreise Elchniederung und Labiau.

1. 8. 1944
Der Landkreis Heydekrug34 in der preußischen Provinz Ostpreußen, Regierungsbezirk Gumbinnen, umfaßt 103 Gemeinden/Gutsbezirke.
Das Landratsamt ist in Heydekrug.


7. – 10. 10. 1944
Zweite Räumung des Kreisgebietes von der Zivilbevölkerung.
Aufnahmekreis ist der Landkreis Labiau.

9. 10. 1944
Besetzung der Stadt Heydekrug durch die Rote Armee.




NSDAP



Zurück zu:
| Heydekrug | Ostpreußen | Leitseite |

Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 - 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 24. 3. 2026.