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Amtsbezirk Kinten

4. 11. 1847
Eingliederung der Landgemeinde Beckern in die Landgemeinde Kinten.


1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
Es gelten

29. 4. 1874
Bildung des Amtsbezirks Kinten Nr. 11 aus den Landgemeinden Blaßen, Bliematzen, Kinten, Minge, Ogeln, Paweln, Stankischken, Sturmen, Suweinen, Szauken und Windenburg und den Gutsbezirken Feilenhof, Jacischken, Krakeroter Lank und Weppern (15 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Kinten.
Bildung des Amtsbezirks Kischken Nr. 13 aus den Augstumal, Gaitzen, Kioschen, Kischken, Klumben, Kogsten, Lampsaten, Matzken, Pauern, Prätzmen, Raudßen, Rogaischen, Sakuten, Szienen und Wabbeln (15 Gemeinden).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Kischken.

14. 1. 1881
Eingliederung des Gutes Feilenhof (teilweise)1 in den Gutsbezirk Augstumalmoor im Amtsbezirk Augstumalmoor.

1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.

7. 5. 1881
Eingliederung

8. 3. 1882
Eingliederung der Enklave Bliematzen in den Amtsbezirk Kischken.

17. 11. 1882
Endgültige Bestätigung des Amtsbezirks Kinten Nr. 11 mit den Landgemeinden Blaßen, Bliematzen, Kinten, Minge, Ogeln, Paweln, Stankischken, Sturmen, Suweinen, Szauken und Windenburg und den Gutsbezirken Feilenhof, Jacischken, Krakeroter Bank und Weppern (15 Gemeinden/Gutsbezirke).
Endgültige Bestätigung des Amtsbezirks Kischken Nr. 13 mit den Augstumal, Gaitzen, Kioschen, Kischken, Klumben, Kogsten, Lampsaten, Matzken, Pauern, Prätzmen, Raudßen, Rogaischen, Sakuten, Szienen und Wabbeln (15 Gemeinden).

24. 11. 1882
Eingliederung der Landgemeinde Kinten (teilweise)4 in den Gutsbezirk Norkaoten, Forst im Amtsbezirk Lapienen.

5. 4. 1887
Eingliederung der Landgemeinde Lampsaten (teilweise)5 in den Gutsbezirk Klooschen, Forst im Amtsbezirk ?.

1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.

14. 12. 1892
Eingliederung des Gutsbezirks Augstumal?, Forst (teilweise)6 aus dem Amtsbezirk Augstumalmoor in die Landgemeinde Wabbeln.

24. 3. 1893
Eingliederung der Landgemeinden

31. 10. 1894
Eingliederung der Besitzung Ogilvie10 in die Landgemeinde Kogsten.

6. 9. 1897
Eingliederung der Landgemeinde Stankischken (teilweise)11 in den Gutsbezirk Kuwertshof im Amtsbezirk Schieß.

26. 10. 1895
Eingliederung der Landgemeinden Lampsaten (teilweise)12 und Matzken (teilweise)13 in die Landgemeinde Bundeln im Amtsbezirk Wensken, Kreis Memel.

2. 5. 1898
Eingliederung

1. 4. 1903
Eingliederung der Lautzischker Wiesen die Landgemeinde Tattamischken.

26. 7. 1903
Eingliederung der Landgemeinde Kogsten in die Landgemeinde Michel-Sakuten.

25. 3. 1913
Bildung der Landgemeinde Feilenhof aus dem Gutsbezirk Ruß, Domäne (teilweise)17.

12. 4. 191318
Eingliederung des Gutsbezirks Weppern (teilweise)19 in die Landgemeinde Suhwehnen.

6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191920.

9. 1. 1920
Der Amtsbezirk Kinten umfaßt die Landgemeinden Blaßen, Bliematzen, Feilenhof, Kinten, Minge, Ogeln, Paweln, Stankischken, Sturmen, Suwehnen, Szauken und Windenburg nd die Gutsbezirke Jatzischken, Krakeroter Lank ( Schwenzeler Moor) und Weppern (15 Gemeinden).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Kinten. Der Amtsbezirk Ußlöknen umfaßt die Landgemeinden Bögschen, Jagdstellen, Kanterischken, Klugohnen, Kuhlins und Ußlöknen (6 Gemeinden). Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Heydekrg.

10. 1. 1920
Abtretung der Amtsbezirke Kinten nd Kischken an an die Allierten und Assoziierten Hauptmächte.


22. 3. 1939
Der Amtsbezirk Kinten mit den Landgemeinden Blaßen, Bliematzen, Feilenhof, Kinten, Minge, Ogeln, Paweln, Stankischken, Sturmen, Suwehnen und Windenburg tritt von Litauen (Memelgebiet) zum Deutschen Reich (11 Gemeinden).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Matzken.
Der Amtsbezirk Kischken mit den Landgemeinden Gaitzen, Kioschen, Kischken, Lampsaten, Matzken, Michelsakuten, Pauern, Prätzmen, Raudßen, Rogaischen, Szienen, Wabbeln und den Gutsbezirk Schwenzeler Moor tritt von Litauen (Memelgebiet) zum Deutschen Reich (13 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Matzken.

1. 5. 1939
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.
Zusammenschluß der Gemeinden

Auflösung der Amtsbezirke Kinten und Kischken.
Bildung des Amtsbezirks Kinten aus den Gemeinden Feilenhof, Kinten, Kischken, Matzken, Michel­sakuten, Minge, Pauern, Prätzmen, Suwehnen, Wabbeln, Windenburg und den Gutsbezirk Norkaiten, Forst (teilweise).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Kinten.

30. 1. 1941
Vorgesehene deutsche Namen sind für

Diese Umbennungen treten aber nicht mehr in Kraft.

1. 10. 1944
Der Amtsbezirk Kinten umfaßt die Gemeinden Feilenhof, Kinten, Kischken, Matzken, Michelsakuten, Minge, Pauern, Prätzmen, Suwehnen, Wabbeln, Windenburg und die Gutsbezirke Norkaiten, Forst (teilweise) und Schwenzeler Moor (12 1/3 Gemeinden/Gutsbezirke).
Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Kinten.



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Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 15. 3. 2026.