Zurück zu:
| Demmin | Pommern | Leitseite |

 

Landkreis Demmin

1720     1815     1867     1945     NSDAP

 

1720

21. 1. 1720
Vertrag von Stockholm:
Das Königreich Preußen erwirbt Pommen (teilweise)1.

4. 2. 1723
Bildung der Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer2 in Stargardt.
Sie untersteht dem Generaldirektorium in Berlin.

8. 1723
Verlegung der Pommerschen Kriegs- und Domänenkammer von Stargardt nach Stettin.

1. 1. 1725
Bildung

1. 7. 1794
Einführung des Allgemeinen Landrechts für die Preußischen Staaten vom 1. 6. 17745.

19. 11. 1808
Erlaß der Ordnung für sämmtliche Städte der Preußischen Monarchie6.

16. 12. 18087
Bestellung eines Oberpräsidenten für die Kammerdepartements

26. 12. 180811
Umbenennung

Es besteht der Pommersche Regierung in Stettin.
Sie untersteht dem Staatsministerium in Berlin.

1. 4. 1809
Verlegung der Pommerschen Regierung von Stettin13 nach Stargardt.

1. 9. 1809
Aufhebung der steuerrätlichen Kreise;
Bezeichnung der landrätlichen Kreise als Kreise.

27. 10. 1810
Aufhebung des Amtes des Oberpräsidenten.

17. 8. 1812
Veröffentlichung des Ediktes wegen Errichtung der Gendarmerie vom 30. Juli 1812.
Zusammenfassung der ländlichen Gemeinden des Kreises Demmin und der Städte14 Demmin und Treptow a./Tollense zu einer Korporation.

25. 6. 1814
Rückverlegung der Pommerschen Regierung von Stargard nach Stettin.


1815

8. 7. 1815
Veröffentlichung der Verordnung wegen verbesserter Einrichtung der Provinzialbehörden vom 30. 4. 1815.
Danach sollen in der preußischen Provinz Pommern die folgenden Regierungsbezirke eingerichtet bzw. neu abgegrenzt werden:

1. 8. 1816
Bildung der preußischen Provinz Pommern.
Das Oberpräsidium ist in Stettin.
Bildung der Regierungsbezirke Cöslin und Stettin15.
Der Kreis Demmin gehört zum Regierungsbezirk Stettin.

1. 1. 1818
Neugliederung der Provinz Pommern in die Regierungsbezirke Cöslin, Stettin und Stralsund.
Übergang der Befugnisse der Regierungskommission in Stralsund auf die Regierung in Stralsund.
Neugliederung der Keise im Regieungbezirk Stettin: Der Kreis Demmin umfaßt die Städte

und weitere ländliche Ortschaften und Etablissements.
Kreisstadt ist Demmin.
Eingliederung des Kreises Anclam (teilweise)16 in den Kreis Demmin.

17. 8. 1825
Erlaß der Kreisordnung17 des Herzogtums Pommern und Fürstentums Rügen.

31. 1. 1843
Trennung der Gutsbezirke von den Landgemeinden18.

27. 3. 1850
Veröffentlichung

19. 6. 1852
Sistierung der Einführung der Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.

24. 5. 1853
Aufhebung

21. 6. 1853
Einführung der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie vom 30. 5. 1853.
Aufhebung der bereits eingeführten Gemeinde-Ordnung für den Preußischen Staat vom 11. 3. 1850.

30. 5. 185622
Einführung


1867

1. 7. 1867
Der Kreis Demmin in der preußischen Provinz Pommern, Regierungsbezirk Stettin, tritt zum Nord­deutschen Bund.
Das Landratsamt ist in Demmin.

1. 1. 1871
Erweiterung und Umbenennung des Norddeutschen Bundes zum Deutschen Reich.

1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.

2. 2. 1874
Einteilung des Kreises Demmin in Amtsbezirke23.

1. 7. 1874
Eingliederung der ehemaligen Weichbildsteile der Stadt Demmin aus dem Kreis Grimmen in den Kreis Demmin.

5. 9. 1878
Endgültige Feststellung der Amtsbezirke im Kreis Demmin.

1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.

1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3. 7. 1891.

19. 9. 1892
Eingliederung des Gutsbezirks Wodarg (teilweise)24 aus dem Amtsbezirk Siedenbollenthin, Kreis Demmin in den Gutsbezirk Janow im Amtsbezirk Iven, Kreis Anklam.

28. 9. 1892
Eingliederung des Gutsbezirks Wodarg (teilweise)25 aus dem Amtsbezirk Siedenbollenthin, Kreis Demmin in den Gutsbezirk Janow im Amtsbezirk Iven, Kreis Anklam.

6. 10. 1910
Verbindliche Festlegung der Schreibweise von Ortsnamen mit mehreren Namensbestandteilen27.

6. 8. 1919
Einführung des Gesetzes betreffend vorläufige Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 18. 7. 191928.

31. 12. 1920
Umbenennung der Republik Preußen in Freistaat Preußen29.

30. 12. 1927
Einführung des Gesetzes über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. 12. 192730.

1929?
Eingliederung der Gutsbezirke Gutsbezirke Deven, Drönnewitz und Wendeforst aus dem Kreis Grimmen in die Stadtgemeinde Demmin im Kreis Demmin.

1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933;
Umbenennung der Stadtgemeinden in Städte.

25. 1. 1934?
Begradigung32 der Grenze zwischen

30. 1. 1934
Umbenennung33 des Freistaates Preußen in Land Preußen.

1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.

1. 4. 1937
Eingliederung der Gemeinden Pinnow, Rottmannshagen und Zettemin aus dem Amtsbezirk Zettemin, Kreis Demmin, in den Kreis Malchin im Land Mecklenburg.

1. 1. 1939
Umbenennung des Kreises Demmin in Landkreis Demmin.

28. 12. 1939
Erlaß der Anordnung über die Verwaltungsführung34 in den Landkreisen.

1. 4. 1942
Eingliederung der Gemeinde Seedorf (teilweise)35 aus dem Amtsbezirk Nossendorf, Landkreis Grimmen, in den Landkreis Demmin.

1945

1. 1. 1945
Der Landkreis Demmin36 in der preußischen Provinz Pommern, Regierungsbezirk Stettin, umfaßt 93 Gemeinden.
Das Landratsamt ist in Demmin.


29. 4. 1945
Besetzung der Stadt Altentreptow durch die Rote Armee.

30. 4. 1945
Besetzung der Städte Demmin und Jarmen durch die Rote Armee.




NSDAP



Zurück zu:
| Demmin | Pommern | Leitseite |

Copyright für
Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874 – 1945:
Rolf Jehke, Herdecke.
Zuletzt geändert am 29. 9. 2026.